Schwangerschaftsstreifen/Hautrisse adé
Der Volksmund nennt sie Schwangerschaftsstreifen, richtig wäre Dehnungsstreifen. Denn die Hautrisse bekommen nicht nur Frauen während der Schwangerschaft. Wir verraten dir, was zu tun ist, damit du nicht wie ein Zebra aussiehst.
Woher kommen die Streifen?
Dehnungsstreifen am Bauch, Gesäß und an den Hüften kannst du zum Beispiel bekommen, wenn du nach einer Diät schnell wieder zunimmst. Oder du machst Aufbautraining, deine Muskeln wachsen zu schnell und deine Haut kommt nicht hinterher. Sie wird überdehnt.
Die Streifen zeigen sich dann besonders gern im Brustbereich und an den Oberarmen. Zunächst sind sie blaurötlich, verblassen später leicht und bleiben als helle Narben zurück.
Wie kannst du sie vermeiden?
Trainiere mit vielen Wiederholungen. Im Kraftausdauerbereich wächst der Muskel nicht so schnell und deine Haut hat mehr Zeit, um sich anzupassen. Trainierst du für den schnellen Muskelaufbau, kannst du mit Zupf- und Knetmassagen dein Bindegewebe elastischer machen. Dazu nimmst du am besten ein pflanzliches Öl (Jojoba oder Weizenkeim), auch Babyöl wird gern von Profibodybuildern verwendet.
Übrigens: Diese Maßnahme hilft ebenfalls gegen Hautrissen während der Schwangerschaft. Zusätzlich kann eine eiweißreiche Ernährung das Bindegewebe stärken. Besonders tierische Eiweiße sind reich an Bestandteilen des kollagenen Bindegewebes.
Vitamin E lässt Streifen blass aussehen
Sind die Geweberisse bereits aufgetreten, kann Vitamin E die Streifen weniger sichtbar machen. Auch ein Besuch im Solarium oder ein Sonnenbad können helfen.
Bis zum nächsten Tipp
Dein MoTiV Fitness Team




